
Inhalt
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- Aus der Geschichtswerkstatt - Grenzkontrollen durch Schnatgänge - Die Markengrenzsteine zwischen Biene und Geeste von 1825 - Auswanderung aus Geeste - Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Dalum - Brauchtum im Mai: Maibäume, Muttertag - Aus unserem Fotoalbum |
- Rückblende 2010 - Was war eigentlich 2000? - Vor 100 Jahren - Zahlen - Wir blättern in alten Zeitungen - Aus unserem Fotoalbum - Dies und Das - Anmerkungen |
Leseprobe:
Die Markengrenzsteine zwischen Biene und Geeste von 1825
Die Setzung von insgesamt 19 Markengrenzsteinen beendete 1825 die legendäre Grenzfehde zwischen Biene und Geeste, deren Verlauf im 18. Jahrhundert mit ihren Feldschlachten der emsländische Chronist Johann Bernhard Diepenbrock im 19. Jahrhundert in seiner „Geschichte des Amtes Meppen” anschaulich geschildert hat. Da die Markengrenze hier mit der Ländergrenze zwischen der preußischen Grafschaft Lingen und dem Fürstbistum Münster (Amt Meppen) zusammenfiel, entwickelten sich die Grenzfehden, die in den Jahren zwischen 1772 und 1783 ihren Höhepunkt erreichten, rasch zu einer Staatsaffäre. Die diesbezüglichen Aktivitäten der landesherrlichen Instanzen sind in den Staatsarchiven zu Münster und Osnabrück durch ganze Aktenpakete dokumentiert. Die Grenzverhandlungen gestalteten sich jedoch schwierig und wurden während der Franzosenzeit durch einen mehrfachen Wechsel der Landesherrschaft hinausgezögert. Unter mittlerweile hannoverscher Landeshoheit einigten sich beide Seiten schließlich auf einen Grenzverlauf, den man im Gelände durch zahlreiche Grenzsteine markierte ...


